(Ein Artikel in fünf Teilen)

Artificial Intelligence oder das Ende der Welt - wie wir sie kennen

…und ein unendliches Thema, das gerade erst beginnt. Ich habe im März 2016 angefangen, an diesem Artikel zu schreiben, der nur ein kurzer Blogeintrag werden sollte. 10 Monate später bin ich immer noch nicht fertig? Beinahe nebenbei kam wenigstens vorher ein Vortrag über „AI & the Future of Marketing“ dabei heraus, den ich einige Male halten konnte. Als ich anfing, das zu schreiben, war noch der Go-Sieg von Deep Mind die Sensation. Inzwischen hat eine AI namens Libratus der Carnegie Mellon University in über 100.000 Pokerhänden gegen Profispieler bewiesen, dass auch dieses Spiel, in dem es um Entscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen geht, von einer Software besser gespielt werden kann, als von den besten menschlichen Spielern. Das Thema wird im Artikel nochmal behandelt. Inzwischen sind die Nachrichten jeden Tag voll mit AI-Themen, es gibt sogar einen Report des Weißen Hauses über „Preparing for the Future of Artificial Intelligence“, der schon einmal Schlüsselthemen einer Regulierung identifiziert.

Mir ist inzwischen klar, ich könnte auch ein ganzes Buch über AI schreiben, aber dann würde ich wohl nie fertig. In den letzten zehn Monaten hat sich auf jeden Fall unglaublich viel auf dem Gebiet getan und deswegen denke ich, dass die im Text genannten Prognosen wohl nicht so besonders utopisch sind. Umso wichtiger ist, künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf unsere Gesellschaft JETZT ernst zu nehmen und sich für einen verantwortungsbewussten Einsatz zu engagieren.

Über Feedback zu den Inhalten würde ich mich freuen.

 

Hallo Kontrollverlust

2016 wird das Jahr gewesen sein, in dem wir Künstliche Intelligenz signifikant nicht nur als solche wahrnehmen, sondern auch eine ernsthafte gesellschaftliche Debatte darüber begonnen haben. Relativ spät, bedenkt man, seit wann diese Technologie im Einsatz ist. Vor über 15 Jahren habe ich auf Software Agenten als digitale persönliche Begleiter für Jedermann gewettet. In den kommenden fünf Jahren wird diese Wette aufgehen. Vor ein paar Monaten ist Siri auch auf meinem MacBook eingezogen. Vielleicht liegt es auch an mir, dass die Dialoge noch sehr flach sind und meist in Website-Vorschlägen enden, aber es lässt sich gut erahnen, was bald möglich ist und mir persönlich gefällt, dass Siri etwas Humor hat.

Was Siri nicht hat, ist ein Bewusstsein. Deswegen „weiß“ sie auch nicht, was Humor ist.

 

mehr lesen >